Kloster Banz

Banz wird als das schönste Barockkloster Frankens bezeichnet und liegt in grandioser Lage über dem rechten Mainufer bei Lichtenfels. Ursprünglich als Burg angelegt, wurde Banz bereits 1069 zum Kloster umgewidmet. Benediktinischer Geist prägte fortan das Leben auf dem Banzberg. Niedergang und Aufschwung wechselten sich durch die Jahrhunderte ab.
Bedeutende Künstler ihrer Zeit, wie die Familien Dientzenhofer, Vogel oder Balthasar Neumann statteten die Prunkräume aus. Mit der Übernahme durch Herzog Wilhelm in Bayern wurde die Anlage 1814 zum Schloss der Wittelsbacher: Es entstanden die Petrefaktensammlung und die Ägyptische Sammlung.
In den dreißiger Jahren übernahm der Missionsorden der "Gemeinschaft von den Heiligen Engeln" die Baulichkeiten als Klosterbetrieb.
Seit 1978 ist Kloster Banz Eigentum der Hanns-Seidel-Stiftung. Die Gebäude wurden renoviert, restauriert und zum modernen Bildungs- und Begegnungszentrum ausgebaut.
• Das Museum Kloster Banz setzt sich aus drei Abteilungen zusammen: ‚Die Geschichte von Kloster Banz’, ‚’Die Petrefaktensammlung’ und ‚Die Orientalische Sammlung’. In den Sommermonaten bis Oktober (außer montags) ist das Museum von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

• Der Waldklettergarten oberhalb des Klosters - In freier Natur und wunderschöner Landschaft, befindet sich gleich oberhalb des Klosters der in die natürlich gegebenen
Waldstruktur integrierte Klettergarten. 5 verschiedene Parcours erwarten Sie, welche sich in Höhe und Schwierigkeitsgrad unterscheiden. Ein Spaß für Groß und Klein. Der Waldklettergarten ist während der Sommermonate von 10-18 Uhr geöffnet, im Frühjahr und Herbst meist nur am Wochenende.

• Ein weiteres Highlight – ‚Songs an einem Sommerabend’ - Seit 1987 findet jährlich (im Juli) das zweitägige Musikfestival, das vom BR-Moderator Ado Schlier konzipiert wurde, in Banz statt. Veranstaltungsort sind die Klosterwiesen vor dem Kloster.